1.12.2009

  • Posted on Dezember 1, 2009 at 22:50

Heute ward ihr mal selbst gefragt! Erst einmal haben wir unsere Arme bewegt. Wir haben uns hintereinander gestellt, um möglichst die gleiche Bewegung des Vordermanns nachzumachen. Anschließend haben wir Pärchen gebildet. Einer hat was vor gemacht und der andere hat das dann nach gemacht. Ihr habt selbst Bewegungen eingesetzt und als Duo getanzt. Das ist auch gut um selbst mal kreativ zu sein. Vielleicht auch ein bischen um sich selbst zu kontrollieren. Was fällt mir ein? Kann ich eine Bewegung richtig vormachen, dass mein gegenüber das versteht? Kriegen wir zu zweit schöne Figuren hin? Klar ist man noch unsicher und fühlt sich beobachtet, ist zwar normal, aber unnötig. In der Gruppe soll ein gewisser Zusammenhalt und Teamfähigkeit entstehen. Wir sind doch alles Frauen, die einfach etwas abschalten und uns was Gutes tun wollen. Keiner kann sich in seinem Körper wohlfühlen, wenn er sich beobachtet fühlt. Man soll loslassen und den Alltag vergessen. Wer sich in seinem Körper wohlfühlt, kann auch toll tanzen. Jeder Einzelne in der Gruppe hat seine Stärken und seine Schwächen. Gerade die Stärken kann man auch im Spiegelduo noch einmal hervorheben. Davon können wir alle nur profitieren! Am Besten lernt man miteinander und auch voneinander, davon bin ich überzeugt.

24.11.2009

  • Posted on Dezember 1, 2009 at 17:50

Heute haben wir uns statt einer Shimmyattacke auch mal an ein Trommelsolo gewagt. Nach Gefühl haben wir die Hüfte auf und ab bewegt. Zum abschütteln der Alltagssorgen ist das super!

Vorher haben wir uns auf unsere Arme konzentriert und viel langsame Bewegungen gemacht. Schnörkel, weite Arme, weiche Hände, begleiten von Hüftbewegungen, Posings. Man muss darauf achten, worauf man die Blicke des Publikums richten möchte. Sobald man die Hände kreisen lässt, lenkt man die Aufmerksamkeit darauf und lenkt dann von der Hüfte ab. Möchte man die Aufmerksamkeit auf der Hüfte haben, dann die Hände still halten und nur die Hüfte umrahmen. Weniger ist dann mehr…

3.11.2009

  • Posted on November 4, 2009 at 20:38

Wir haben noch einmal mit Oberkörperübungen begonnen. Sehr gut, fand ich,  auch letztes Mal schon, dass alle die Bewegungen super schön ausgeführt haben. Jeder auf seine Art. Das ist auch für mich der Reiz am orientalischen Tanz. Jeder kann im Tanz seine eigene Handschrift deutlich machen. Manche machen ganz kleine, andere größere Bewegungen. Manche sind selbstbewusst-stark, manche mädchenhaft-verspielt, andere schüchtern-elegant, jugendlich-energiegeladen oder was auch immer.Für mich war das einer der Gründe, warum ich beim orientalischen Tanz geblieben bin.

Wenn Ihr Eure “Wohlfühl-Ausführung” einer Bewegung gefunden habt, dann probiert einfach mal aus das Tempo zu steigern oder zu verringern. Gerade alleine zuhause, vielleicht auch vorm Spiegel, könnt ihr dann ein Gefühl für die einzelnen Bewegungen entwickeln.

Wie ich schon erzählt habe, habe ich natürlich auch Shakiras “Whereever, whenever” gehört und besonders auch angeguckt. Ich wollte unbedingt gerne diese Hüftbewegung können, wo sie auf diesem Felsen steht. Jetzt wisst ihr auch, wie das geht. Mayas, heißen diese Hüftschleifen bzw. stehende Achten. Diese Bewegung geht nach unten, Gushs dagegen nach oben. Wenn ihr nicht mit den Knien hebelt, tanzt ihr diese Bewegung zwar kleiner, aber auch schöner. Genauso kann dabei sexy gegangen werden. Wenn Ihr große Mayas macht, bewegen sich die Hacken doch etwas vom Boden weg. Ist dann auch, je nach Geschmack, erlaubt.

27.10.2009

  • Posted on November 1, 2009 at 14:37

Da wir uns die letzten Male sehr um unsere Hüften gekümmert haben, ist diesmal die Brust an der Reihe. Viele Bewegungen die man mit der Hüfte macht, kann man auch mit der Brust bzw. mit dem Oberkörper machen. Beispielsweise kann man nacheinander die Hüfte und dann den Oberkörper bewegen, um Höhen und Tiefen, Überraschungseffekte und Spannungen einzubauen. Besonders in Trommelsoli wird dies gerne genutzt.

Um die Bewegungen wie z.B. Brustkreise zu üben, empfiehlt es sich, sich einfach einmal auf den Boden zu setzen. Somit hat man die Hüfte “ausgeschaltet” und man kommt nicht in die Versuchung diese mitzubewegen. Sie ist ja jetzt auch nicht gefragt ;-) Wir können uns jetzt viel besser auf unseren Oberkörper konzentrieren. Gutes Warm up und öfter mal wieder locker lassen, sind dabei wichtig für den ungeübten Oberkörper. Also, bitte darauf achten, nicht übertreiben, sondern nur soviel wie es Euch gut tut. Bitte nicht die Schultern hochziehen, sondern locker und entspannt fallen lassen, Haltung ist gerade. Der Kopf ist auch gerade und schwenkt nicht mit.  Folgende Bewegungen haben wir geübt:

  • Brustkreise
  • Brustverschieben
  • Brustachten
  • Schlangenarme aus den Schultern
  • Brustdrops
  • Schlange
  • Schultershimmy
  • Wechsel zwischen Brust und Hüfte

TIPP: Mehr Infos zu einzelnen Bewegungen findet Ihr auch unter www.ot-nomenklatur.de.

 

Irkosili (Dance for me) von Emad Sayyah

  • Posted on Oktober 6, 2009 at 16:39

MEINE CHOREOS DÜRFEN GERNE NACH LUST UND LAUNE FÜR PRIVATE ZWECKE VEWENDET WERDEN!

  • Position ist gerade nach vorne
  • re arm hoch, li arm hoch (Handflächen nach innen)
  • Hände drehen nach außen, in 2 Etappen mit Vogelarmen nach unten
  • gewippter Hüftkreis
  • großer Hüftkreis, dann 45 Grad Winkel nach li drehen
  • 4 x Arabischer Grundschritt, Arme führen mit
  • drehung nach re
  • Einrahmen (auf 4 kl Posing), 4 x kleine Arab. GS  Hüfte steht im Vordergrund
  • drehung nach li
  • 1 x Hüftkreis nach re
  • 2 Halbmonde
  • 1 x Hüftkreis nach li
  • Hüftverschieben, dabei Arme über außen hoch nehmen
  • Hände am Körper bis auf Hüfthöhe runterkreisen lassen
  • Brustkreis
  • Hüftkreis
  • Shimmies
  • großer Hüftkreis, dann 45 Grad Winkel nach li drehen
  • 4 x Arabischer Grundschritt, Arme führen mit
  • Drehung nach rechts (Oberkörper zeigt nach rechts)
  • Schulterdrop mit linker Schulter ( 4 Akzente, mit leichter Oberkörperdrehung nach vorn), Brustshimmy (4)
  • 2 Hüftkicks nach vorn (li Hüfte), 2 nach hinten (re Hüfte)
  • halbe Drehung, 2 Hüftkicks nach hinten, 2 Hüftkicks nach vorn
  • Schulterdrop mit rechter Schulter ( 4 Akzente, mit leichter Oberkörperdrehung nach vorn), Brustshimmy (4)
  • 2 Hüftkreis nach re/vorn
  • 1/4-Drehung 2 Hüftkreise nach li
  • Halbmonde
  • Hüftverschieben, dabei Arme über außen hoch nehmen
  • Hände am Körper bis auf Hüfthöhe runterkreisen lassen
  • Brustkreis
  • Hüftkreis

Fingerwings Choreo 1.10.09

  • Posted on Oktober 1, 2009 at 16:28

Lied Loreena McKennit- Marrakesh Night Market

  • Publikum im Rücken
  • Auf dem Boden hockend, unter den Wings versteckt, Arme nach vorn gestreckt
  • über vorne, gerade hochkommen
  • mit Schlangebewegungen hoch und runter Arme gehen mit (Hüfte ist leider von den Wings bedeckt, geht aber trotzdem mit)
  • oben bleiben (man hockt auf den Knien), Arme schwenken hin und her
  • Arme gerade ausbreiten (Posing)
  • Schlangenarme, dann schwenk nach li und dann nach re
  • Oberkörper kreist, Arme schwingen mit
  • Arme “nehmen” nach vorne 2 x
  • Arme gerade ausbreiten –> Schlangenarme
  • Mit Schlangenarme in die Sultansbrücke
  • mit Vogelarmen aufstehen, im Stand Vogelarme
  • Posing  –>mit Shimmys rückwärts/Richtung Publikum gehen
  • Drehen zum Publikum
  • Schlangenarme, dann schwenk nach li und dann nach re
  • Oberkörper kreist, Arme schwingen mit
  • Maya runter (4) dann wieder hoch (4)
  • irisch-pharaonische Arm/Handbewegung, öffnen mit Sonnenarmen
  • gehen im Kreis (8)
  • 1 x drehen li, 1 x drehen re
  • Shimmy
  • nach vorne mit Armen “nehmen”, dann mit Nachstellschritt nach hinten gehen
  • 1 x drehen li, 1 x drehen re
  • Posing
  • Arme nach oben nehmen
  • nach vorne schreiten
  • große Mayas
  • 1/2 Drehung mit Mayas
  • mit Vogelarmen wieder auf mittlere Höhe kommen
  • mit Hularmen und Schleifenhüfte nach li, dann nach re gehen
  • mit Vogelarmen nach vorne gehen (weg vom Publikum)
  • Wings re, dann li nach vorne werfen
  • mit Schwung halbe Drehung
  • Wings re, dann li nach vorne werfen (nun wieder vor Publikum)
  • Hände nach li, dann nach re zur Seite strecken
  • wiederholung, dann mit Pendeln erst nach li und dann nach re zur Seite gehen
  • Arme öffnen und drehen, Richtung wechseln und mit Vogelarmen drehen
  • in 45 grad winkel zum Publikum stehen bleiben, Arme auf Hüfthöhe runter nehmen
  • Bauchwellen (nebenbei Wings von den Fingern fummeln)
  • Armen gehen wieder hoch, Hände ausstrecken
  • re Hand dreht nach unten zur Hüfte
  • 4 Hüftschwingerkicks
  • ins Backbend gehen –> Posing (Blick geht zur Hüfte)
  • Re Arm geht über vorne wieder hoch
  • Hüftshimmy
  • Hände drehen runter zur Hüfte und es geht mit Irish-Hüftkick nach vorne
  • mit Shimmys zur Hälfte drehen, dabei Arme über innen hochnehmen und dabei die Wings lösen (Rücken zum Publikum)
  • Maya nach unten, Schleife nach oben
  • Schlange
  • Arme gehen, wie Sonne, auf Hälfte runter
  • Schlangenarme, dann nach li, dann nach re
  • Hüftverschieben, dann mit Shimmy nochmal
  • Arme über innen wieder hoch
  • Li Hand dreht über Schulter nach unten drehen, Oberkörper dreht sich zum Publikum
  • kleine Hüftkreise, Körper nach vorne drehen
  • re Arm zieht nach unten, Hände umrahmen die Hüfte
  • Mit “irischer Hüpfer” nach hinten, dann 1 x re, 1 x li drehen, diesmal mit Bauchwelle
  • Arme über innen wieder hochnehmen

29.9.2009

  • Posted on September 30, 2009 at 11:01
  • Tippitoes

Heute haben wir versucht uns etwas von der Stelle zu bewegen.

-Arabischer Grundschritt(wird meistens auf rechts getanzt)

–langsam und weich geschwungen, nach vorne leicht nach unten, schritt nach hinten auf Zehenspitzen
–mit Shimmy
–mit Hüftkick nach vorne

—>zur Seite gehen
—>im Kreis gehen / 4 Ecken

- mit Halbmonden nach vorne
-mit Hüftkreisen zurück /zur Seite

Außerdem haben wir Hüftkicks und -Drops angeschnitten

22.9.2009

  • Posted on September 23, 2009 at 20:53

Hüftschwung

Achten bzw. liegende Hüftschleifen

Heute haben wir Achten geübt. Die Haltung ist gerade. Achtet darauf, dass die Acht auf einer Ebene ausgeführt wird. Bitte kein Hebeln mit den Knien oder so. Dann ist die Acht auch sauber getanzt und sieht nicht billig aus.

- große und kleine Achten
- Achten mit Tempowechsel
- Achten in Höhen und Tiefen
- Gehen mit Achten
- Achten mit Armen und Handbewegungen

15.9.2009

  • Posted on September 16, 2009 at 18:43

23_2_2008

Herzlichen willkommen in dem neuen VHS-Bauchtanzkurs!

Zum Anfang habe ich den Unterschied zwischen Bauchtanz, orientalischen Tanz und Raks Sharki erklärt, denn es gibt gar keinen. Mehr Infos dazu auch unter www.bauchtanzinfo.de. Dort gibt es viele nützliche Infos. Auch eine gute Seite ist www.bellypedia.de oder www.bauchtanz.de. Ein hilfreiches Buch ist auch “Bauchtanz-Frauen finden Ihren Rhythmus” von Ulrike Hegers. Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben und ich lese sehr gerne in dem Buch. VIEL SPAß beim Stöbern!

Bitte denkt daran Euch zu schöner Musik sanft aufzuwärmen mit langsamen Bewegungen, sanfte Dehn- und Streckübungen. Beispielsweise
-nach den Sternen greifen, nach vorne greifen, nach unten hängen lassen, Wirbel für Wirbel hochrollen
-Arme ausbreiten –> Brustverschieben
-Seitebeugen
-Oberkörper links rechts drehen
-Hände zusammen, nach vorne strecken, Schulter/Rückenpartie rund
-Hände hinterm Rücken zusammen, strecken, Brust rausstrecken
-langsame Hüftkreise, Hüftverschieben
-etc

Bitte achtet immer auf Eure Haltung. Füße ca. Handbreit aufstellen, parallell zur Hüfte und Schultern. Knie leicht beugen, nicht durchdrücken. Becken nach vorne gekippt, Bauch ein wenig anspannen, kein Hohlkreuz. Schultern locker fallen lassen. Immer normal atmen und lächeln :-) Hände in weiblich-schöner-natürlicher-Bauchtanzhaltung. In einer guten Haltung könnt Ihr die Bewegungen sicherer und sauberer ausführen. Versucht Euch beim Tanzen immer groß zu machen: gerade Haltung, Kopf hoch, Brust raus, Arme immer lang und weit. Im orientalischen Tanz bewegen wir uns zwar nicht so stolz, wie beispielsweise im Flamenco oder im Ballett, aber wir möchten unsere innere Stärke zum Ausdruck bringen. Wir möchten die Freude am Leben und an Bewegung auf natürliche Weise tanzen. Auch wenn man gewisse Regeln beachten sollte, ist orientalischer Tanz frei und mit Weiblichkeit und Freude gefüllt. Macht Euch zuhause in einer unbeobachten Minute doch mal Eure Lieblings(bauchtanz)musik an und versucht einige Bewegungen, einfach so, ohne über richtig und falsch nachzudenken. Stellt ein paar Kerzen auf und schafft eine ungezwungene Atmosphäre. Fangt langsam an. Ihr müsst versuchen Euch zu entspannen und Euch leicht zu fühlen. Wenn man den Kopf ausschaltet, fällt so vieles leichter…Ghazala weinrot

NUN ZUM KURSINHALT:

Was der Hüftkreis alles zu bieten hatte:
- normaler Hüftkreis, Füße Handbreit auseinander und bequem die Hüfte kreisen lassen, immer auf einer linie bleiben, nicht die Knie groß bewegen.
- großer Hüftkreis, Füße weiter auseinander stellen
- Hüftkreis mit halber Drehung, In die Richtung in die gedreht wird, bleibt das Standbein stehen, das andere schwingt hinterher
- kleine Hüftkreise, wie bei Hulatänzerinnen
- wippende Hüftkreise
- Halbmonde

Zum Cool down noch einmal ruhige Musik und sanfte, wiegende Bewegung. Gerne auch viel Armbewegungen.

Shimmyattacke um alles abzuschütteln

Hallo Bauchtanzwelt!

  • Posted on September 12, 2009 at 16:59

plakat Ghazalas GardenSitze jetzt auf dem Sofa und kämpfe mit meinem Blog. Gar nicht so einfach, soviele englische Wörter und viel Computerblabla. Möchte diesen Blog aber gerne schreiben, als Erinnerung, als Mutmacher, als Erfahrungsbericht, als Aufgabe, als Hilfestellung etc.
Der nächste Blog geht um meinen Unterricht. Ich neige dazu alles um mich herum in ein Chaos zu verwandeln. Auch wenn ich das ganz gut mit ein wenig Charme und guter Laune überspielen kann, nervt mich das ganz schön. Ich finde klare Linien besser als unstruckturierter Kram. Kaum zu Glauben, wenn man mich so kennt. Wenn ich hier auf meinen Sofa sitze und mich alleine nur in meinem Wohnzimmer umschaue, weiß ich genau wovon ich rede: Wäsche steht frisch gewaschen aufm Ständer vor mir, mein Koffer vom Büsum-Urlaub ist noch nicht einmal ausgepackt, hatte Hunger und hab erstmal gekocht, deshalb sieht die Küche auch schon wieder aus wie Sau, mein leerer Teller steht vor mir, keine Lust sauber zu machen, gucke jetzt fern und bastel einen Blog, ALSO…überall Chaos. In meinem Unterricht soll das nicht so chaotisch sein, deshalb habe ich mir vorgenommen einen Blog zu schreiben, wie in der Schule ein Klassenbuch. Dann weiß ich (und natürlich auch meine Schülerinnen) immer was ich grad vorhabe, getan habe oder nicht oder gerade noch mal wiederholt werden sollte. Kleine, chaosbeseitigende Gedächtnisstütze.